Sean Bill sprach auf der BitcoinVegas-Konferenz mit Cointelegraph. Quelle: Cointelegraph
Bill erklärte, das funktioniere bis zu einem gewissen Grad gut, wenn ein Unternehmen „günstigen und einfachen Zugang zu Fremdkapital am Markt“ habe. Andernfalls müssten Unternehmen andere Aktivitäten ausüben, um über das bloße Halten von Bitcoin hinaus Mehrwert zu schaffen. „Ansonsten werden Anleger zu einem ETF wechseln und einfach ein so simples Produkt nutzen“, sagte Bill.
Bitcoin-Treasury-Unternehmen zählten zu den meistdiskutierten Themen des aktuellen Zyklus, doch es bestehen weiterhin Zweifel, ob sich in diesem Sektor eine Blase bildet. Zwar haben diese Unternehmen die Nachfrage angekurbelt, doch bergen sie auch systemische Risiken. In einer Mitteilung an Investoren vom 3. Juni 2025 erklärte Geoff Kendrick, Leiter des Bereichs Digitale Vermögenswerte bei der Standard Chartered Bank, dass ein starker Preisverfall erhebliche Liquidationen auslösen könnte, während regulatorische und marktbedingte Reifeprozesse die Prämie für Bitcoin-ähnliche Aktien schmälern könnten.
Laut Daten von BitcoinTreasuries halten 198 börsennotierte Unternehmen zusammen rund 1,25 Millionen Bitcoin. Michael Saylors Strategy ist mit 843.738 Bitcoin der größte börsennotierte Unternehmensinhaber.
Cointelegraph berichtete am Mittwoch, dass die Aktie des Bitcoin-Treasury-Unternehmens Nakamoto (NAKA) seit Jahresbeginn um etwa 67 % und seit ihrem Höchststand von etwa 34 US-Dollar pro Aktie im Mai 2025 um mehr als 99 % gefallen ist. Vor dem Reverse-Aktiensplit am Freitag erreichte sie im April einen Tiefststand von etwa 0,16 US-Dollar pro Aktie.
Laut einer Mitteilung an die Securities and Exchange Commission (SEC) warnte die Nasdaq das Unternehmen im Dezember, dass seine Aktien vom Handel ausgesetzt würden, wenn sie mindestens 30 Tage in Folge unter 1 US-Dollar gehandelt würden.
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