Saylors „Big Dot Energy“-Botschaft vom Sonntag. Quelle: Michael Saylor auf X.com
Die Intesa Sanpaolo, Italiens größte Bank, hat ihr Krypto-Engagement im ersten Quartal 2026 mehr als verdoppelt; die Bestände stiegen von etwa 100 Millionen US-Dollar Ende 2025 auf rund 235 Millionen US-Dollar zum 31. März.
Das Wachstum wurde durch den Ausbau der Bitcoin-Positionen getragen. Die Bank stockte ihre Anteile sowohl am ARK 21Shares BTC ETF als auch am iShares Bitcoin Trust ETF von BlackRock auf. Zudem stieg sie erstmals in Ethereum ein, und zwar über den iShares Staked Ethereum Trust von BlackRock. Laut einem Bericht des lokalen Kryptoportals Criptovaluta.it erwarb sie außerdem über den Grayscale XRP Trust ETF eine neue Beteiligung an Ripples XRP im Wert von rund 26 Millionen US-Dollar.
Intesa eröffnete zudem eine neue Position in Call-Optionen des iShares Bitcoin Trust – ihr erstes Derivategeschäft in diesem Bereich. Die Bank bestätigte gegenüber Criptovaluta.it, dass ihre Kryptopositionen für Eigenhandelszwecke gehalten werden. Sie gab jedoch nicht bekannt, ob die Vermögenswerte auch zur Absicherung von Produkten für professionelle Kunden eingesetzt werden, so der Bericht.
Quelle: Cryptovaluta.it
Andererseits reduzierte die Bank ihre Solana-Beteiligung, die im vorangegangenen Quartal noch eine wichtige Rolle gespielt hatte. Ihre Position im Bitwise Solana Staking ETF sank von 266.320 Aktien auf nur noch 2.817, was einem nahezu vollständigen Ausstieg entspricht.
THORChain hat einen Exploit im Wert von 10 Millionen US-Dollar bestätigt und ein Wiederherstellungsportal eingerichtet, das betroffenen Nutzern die Möglichkeit bietet, selbstverwaltete Token-Genehmigungen zu widerrufen und Rückerstattungsanträge einzureichen, die durch einen vom Treasury bereitgestellten Rückerstattungspool gleicher Größe gedeckt sind.
In einem am Samstag veröffentlichten Beitrag auf X stellte die THORChain Foundation das Wiederherstellungsportal vor und erklärte, dass „betroffene Nutzer nun überprüfen können, welche Entschädigung ihnen nach dem Exploit gezahlt wird“.
Das Portal beruft sich auf eine Analyse von PeckShield und behauptet, der Angriff sei am 11. Mai um 02:14 UTC entdeckt worden, als Knotenbetreiber verdächtige ausgehende Transaktionen meldeten. Handel und ausgehende Signierung wurden innerhalb von acht Minuten gestoppt . Insgesamt erbeuteten die Angreifer 36,75 BTC im Wert von rund 3 Millionen US-Dollar sowie Token im Wert von etwa 7 Millionen US-Dollar über die Blockchains BNB, Ethereum und Base. Dabei wurden 12.847 Wallets auf den vier Blockchains angegriffen.
Das Wiederherstellungsportal von THORChain. Quelle: THORChain
Betroffene Nutzer haben 21 Tage Zeit, ihre Ansprüche geltend zu machen. Die Frist für die Rückerstattung endet am 4. Juni; danach verfällt jeder nicht beanspruchte Betrag und fließt in den Versicherungsfonds des Protokolls.

